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26 Häuser + 1 Maisonettehaus
Fertigstellung: 2001
Ort: Wuppertal-Ronsdorf, Elfriede-Stremmel-Straße
Wohnfläche: Typ B: 127 m² + 14 m² Ausbaureserve.
Typ C: 130 m² + Garage. Typ D: 460 m².
Konstruktion: Massive Mauerwerksbauten mit Betondecken, hinterlüfteten
Holzfassaden und Wärmedämmverbundsystem, Pultdächer mit
Vollsparrendämmung.
Besonderheiten Typ B: Die Häuser des Typ B sind Doppel-
und Reihenhäuser mit jeweils gespiegelten Grundrissen. Ihre Anordnung
verläuft parallel zum Südhang entlang der Geländelinie,
woraus sich durchlaufende Trauf- und Firsthöhen für die Pultdächer
ergeben. Farbige Wandscheiben tragen die Glasvordächer und bilden
die Eingangszone der Häuser. Die Wohn- und Kinderzimmerbereiche öffnen
sich über Balkone und darüber angeordnete Emporenbereiche nach
Süden.
Besonderheiten Typ C: Die Häuser des Typ C sind sogenannte
Kettenhäuser. Sie sind durch zweigeschossige Zwischenbauten miteinander
verbunden. Durch die farbig abgesetzten Fassadentafeln wird der Höhenversprung
aufgenommen und sichtbar gemacht. Ihre Anordnung verläuft parallel
zur Waldkante. Auf den Vorbauten sind Dachterrassen angeordnet, die den
Blick über den Südhang in die Landschaft freigeben.
Besonderheiten Typ D: Das Gebäude liegt am südlichen Rand einer Wohnanlage
mit 50 Wohneinheiten und eigener Erschließungsstraße. Es besteht aus fünf Maisonettewohnungen,
die jeweils über separate Zugänge und Garten- oder Dachterrassen verfügen. Durch die Gliederung
des Baukörpers entstand ein Eingangshof, in dem sich ein rahmenlos verglaster Treppenaufgang
befindet. Die farbig verputzten Kuben und das zinkbekleidete Pultdachgeschoss des Gebäudes
entsprechen dem architektonischen Charakter der bereits erstellten Häuser Typ B und C.
Umweltaspekte und Nutzerbeteiligung:
Das ökologische Gesamtkonzept der Wohnanlage umfasst Regenwassernutzung
für WC, Waschmaschine und Gartenbewässerung, Brennwerttechnik,
Warmwasseraufbereitung über Vakuumröhrenkollektoren, Niedrigenergiehaus-
standard durch hochgedämmte Fassaden sowie Begrünung der Carport-
und Garagendächer. Das statische Konzept ermöglichte vielfältige,
den jeweiligen Nutzern angepasste Grundrisslösungen und Emporenausbauten.
Außerdem konnten die Lage der nichttragenden Wände und einige
Fensterformate frei gewählt werden. |